Was kostet die MPU im Jahr 2026? Vollständiger Überblick über alle Kosten
Vor der MPU sollten Sie die zu erwartenden Kosten sorgfältig kalkulieren. Berücksichtigt wird nicht nur der Preis für die Begutachtung selbst. Tatsächlich fallen weitere Ausgaben an. Dazu gehören Laboruntersuchungen, die Vorbereitung mit einem Berater, Verwaltungsgebühren sowie verschiedene notwendige Unterlagen.
Die Gesamtkosten der MPU im Jahr 2026 hängen vom Grund der Anordnung, von der gewählten Begutachtungsstelle sowie vom Umfang der Vorbereitung ab. Insgesamt sollten Sie mit etwa 1.800 bis 4.500 € rechnen. Bei einem längeren Abstinenznachweis können die Gesamtausgaben höher ausfallen.
Was kostet die MPU?
Der Anlass der MPU beeinflusst die Höhe der Kosten unmittelbar. Eine Begutachtung nach Alkohol- oder Drogenauffälligkeiten ist teurer als eine MPU wegen zu vieler Punkte im Fahreignungsregister. In diesen Fällen entstehen zusätzliche Kosten für medizinische Untersuchungen.
Die durchschnittlichen MPU-Kosten in Deutschland liegen bei:
- Punkte im Fahreignungsregister: ab 700 €.
- Alkoholauffälligkeiten: ab 900 €.
- Drogenauffälligkeiten: ab 1.000 €.
- Mehrere Gründe für die MPU: ab 1.000 €.

Jede anerkannte Begutachtungsstelle legt ihre Preise selbst fest. Deshalb unterscheiden sich die Gebühren auch innerhalb desselben Bundeslandes. Die Preisunterschiede sind meist gering. Die Wahl der Begutachtungsstelle sollte daher nicht allein vom günstigsten Preis abhängen. Erfahrung der Fachkräfte, Qualität der Vorbereitung sowie die Wartezeit spielen eine wesentlich größere Rolle.
In Berlin, München, Hamburg oder Frankfurt am Main gibt es zahlreiche Begutachtungsstellen. Durch das größere Angebot lassen sich häufig passende Vorbereitungskurse zu attraktiven Preisen finden. In kleineren Städten ist die Auswahl oft eingeschränkter.
Blut-, Urin- und Haaranalysen
Nach Alkohol- oder Drogenverstößen müssen Sie Ihre Abstinenz nachweisen. Der zuständige Psychologe empfiehlt die geeignete Form des Abstinenznachweises entsprechend Ihrer persönlichen Situation.
Die Kosten verteilen sich häufig wie folgt:
- Urinscreening: etwa 70 bis 100 € pro Untersuchung.
- Haaranalyse: etwa 200 bis 300 €.
- Erweiterte toxikologische Untersuchungen verursachen höhere Kosten.
- Bei längeren Abstinenzprogrammen werden mehrere Untersuchungen erforderlich.
Ein sechsmonatiges Abstinenzprogramm kostet in der Regel mehrere hundert Euro. Muss die Abstinenz über zwölf Monate nachgewiesen werden, liegen die Gesamtkosten häufig zwischen 600 und 1.200 €.
Vorbereitung, Verwaltungsgebühren und weitere Kosten
Eine professionelle Vorbereitung erhöht die Chancen, die MPU bereits beim ersten Versuch erfolgreich zu bestehen. Viele Fahrer nehmen dafür die Unterstützung eines MPU-Beraters in Anspruch. In den Beratungsgesprächen werden die Hintergründe des Falls analysiert, das psychologische Gespräch vorbereitet sowie typische Fehler besprochen. Die Kosten richten sich nach der Anzahl der Termine, der Komplexität des Falls und der Erfahrung des Beraters.
Zusätzlich fallen Verwaltungsgebühren an. Für den Antrag auf Wiedererteilung der Fahrerlaubnis berechnen die Behörden meist zwischen 150 und 300 €. Hinzu kommen gegebenenfalls Kosten für Auszüge, ärztliche Bescheinigungen oder Übersetzungen von Dokumenten.

So lassen sich die Kosten reduzieren
Die Gesamtkosten der MPU können gesenkt werden, ohne die Erfolgschancen zu beeinträchtigen. Voraussetzung ist eine frühzeitige Planung, die Einhaltung des Abstinenzprogramms sowie die Wahl eines Beraters mit Erfahrung im jeweiligen Bereich.
Folgende Maßnahmen helfen häufig dabei, Geld zu sparen:
- Direkt nach der Anordnung mit der Vorbereitung beginnen.
- Den erforderlichen Zeitraum für den Abstinenznachweis frühzeitig festlegen.
- Die Preise verschiedener MPU-Vorbereitungsangebote vergleichen.
- Alle Labortermine planmäßig wahrnehmen.
- Die MPU unmittelbar nach Erfüllung sämtlicher Voraussetzungen absolvieren.
Ich unterstütze Sie dabei, die voraussichtlichen Kosten realistisch einzuschätzen, ein passendes Vorbereitungsprogramm auszuwählen und unnötige Ausgaben zu vermeiden. Weitere Informationen finden Sie unter https://gerstner-prompu.de/.